Der Atemschutz - eine gefährliche Arbeit in der Feuerwehr
- BM d. V. Thomas Paier 20.01.14 3846
(Autor: Schaden Philipp/Paier Tom) Kaum ins neue Jahr 2014 gestartet, und die Weihnachtsköstlichkeiten wie Mehlspeise, Schweinsbraten usw. noch im Körper, wird schon wieder für den Ernstfall geübt.
Die Weihnachtsferien 2014 haben unseren Atemschutzbeauftragten OLM Schaden Philipp der FF Breitenbuch auch zahlreiche gute Ideen gebracht. Die Atemschutzträger, welcher fast den gefährlichsten Job in der Feuerwehr haben, sollen für die Einsätze wieder auf Vordermann gebracht werden. Alle Ideen wurden von OLM Schaden Philipp unter dem Motto „Weihnachtskekserl rausschwitzen“ verpackt. Was heißt Übung? Es wird ein Atemschutz-Circle-Training (Übungen in mehreren Stationen) sein.
Am Freitag, den 17. Jänner 2014 war es dann soweit. Alle aktiven Atemschutzträger der FF Breitenbuch wurden zur ersten Übung 2014 geladen. Mit einen breiten Lächeln begrüßte Atemschutzbeauftragte OLM Schaden Philipp allen Atemschutzträger der FF Breitenbuch im Rüsthaus Breitenbuch. Dieses Lächeln von OLM Schaden Philipp, kann nur auf eine körperliche, auslastende und schweißreibende Übung hinweisen. Es wird ein sogenanntes Atemschutz-Circle-Training sein. Ruhe kehrt in den Reihen der Atemschutzgeräteträger ein, und jeder wartet gespannt auf die Erklärung der heutigen Übung. OLM Schaden Philipp erklärt, dass die heutige Übung auf fünf Stationen aufgebaut ist. Alle Stationen wurden mit klingenden Namen versehen. Bei der Station eins, auch genannt „Herrichten“, musste die richtige Aufnahme des Atemschutzgerätes erfolgen. Bei der Station zwei, auch genannt „Tour de Breitenbuch“, musste jeder Atemschutzgeräteträger in voller Monteur (gesamte Schutzausrüstung inkl. Atemschutzgerät) auf einem Heimtrainer (stationäres Fahrrad) Kilometer abspulen. Bei der dritten Station, auch genannt „Starker Ochse“ musste eine beschwerte Palette soweit wie möglich gezogen werden. Bei der vierten Station, auch genannt „Willst mi aufziagn“, musste der Atemschutzträger mittels Leiter ins Obergeschoss gelangen, und anschließend mittels Arbeitsleine die darunterliegenden B-Schläuche ins Obergeschoss aufziehen. Bei der fünften Station, auch genannt „Auziagn“, wurde noch das richtige Ablegen sowie die Wartung und Reinigung des Atemschutzgerätes durchgeführt. Die Stationen eins bis vier wurden natürlich per Zeit gestoppt, wobei die Stationen zwei bis vier mit der Außenüberwachungstafel ordnungsgemäß vom Gruppenkommandanten eines jeweiligen Trupps überwacht wurde. Es musste nämlich jeder Trupp mit der zur Verfügung stehenden Luft aus dem Atemschutzflaschen auskommen.
Nun war das „Lächeln“ unseres Atemschutzbeauftragten OLM Schaden Philipp gelüftet. Aber diese „Lächeln“ von OLM Schaden Philipp sollte in ein staunen versetzt werden. Alle Trupps absolvierten die Stationen in ausgezeichneter Zeit, und konnten mit der zur Verfügung stehenden Atemschutzluft die Stationen zwei bis vier bewältigen. Nach Absolvierung der Übung, wurden die einzelnen Trupps untereinander verglichen, und es konnten nur geringe Abweichungen festgestellt werden. Kleinere Unsicherheiten konnten in der Abschlussrunde mit Allen geklärt werden. Das Ziel der heutigen Übung wurde von allen Atemschutzgeräteträgern erfüllt. Der eine schwitzte etwas mehr, der andere etwas weniger. Die Zusammenarbeit und Disziplin in Trupp war bei jeder Station gegeben.
Die Atemschutzgeräteträger der FF Breitenbuch, werden Dank der ausgezeichneten und sehr gut aufbereiteten Atemschutzübungen bzw. -schulungen durch OLM Schaden Philipp, immer in die wahre Realität versetzt. (Fotos unter Medien/Bilder/2014)
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