Es wurde wieder geschwitzt und heiß geübt
- OLM d. V. Patrick Trummer 21.06.20 1349
Nach längerer, COVID-bedingter Übungs-Pause, starteten die Atemschutzträger der FF Breitenbuch am Freitag dem 12.06.2020 wieder mit dem Übungsprogramm.
Zunächst wurde der ÖFAST bei sechs Kameraden durchgeführt, der den jährlichen Teil der Leistungsüberprüfung für Atemschutzgeräteträger darstellt. Beim ÖFAST geht es vorrangig um die körperliche Fitness der Geräteträger. Dabei müssen 5 Stationen in einer vorgegebenen bzw. maximalen Zeit direkt hintereinander und natürlich mit aktivem Atemschutzgerät absolviert werden. Die Stationen bestehen aus 300m Fußmarsch ohne bzw. mit Last (B-Schläuche), ca. 180 Stufen auf- und absteigen, 2x20kg Kanister 100m weit tragen, einem Hindernisparcour bei dem man Hindernisse übersteigen und unterkriechen muss und als Abschluss das Aufrollen eines C-Schlauches. Unter der Leitung des Atemschutzbeauftragten LM d. F. Patrick Schmidt, konnten alle diese Stationen bravourös absolviert werden und es blieb auch noch ausreichend Atemluft in den Pressluftatmern für den zweiten Übungsteil des Tages.
Im Freibereich des Rüsthauses stand nun die ausrangierte bzw. umfunktionierte Badehütte zur Brandübungshütte im Mittelpunkt des Geschehens.
Diese wird vorrangig dazu genutzt, um den Kameraden sehr realitätsnahe den Ablauf eines Zimmerbrandes vom Entstehungsbrand, über die Durchzündung, bis hin zum Vollbrand zu erklären.
Gleichzeit wurde unter der Anleitung von OBI Philipp Schaden auch die Handhabung des Schlauchpaketes mit C-Hohlstrahlrohr vertieft.
Die Kameraden waren zunächst durch die enorme Geschwindigkeit der Brandausbreitung erstaunt, konnten aber danach auch durch ihr eigenes Handeln feststellen, wie schnell ein Zimmerbrand mit der richtigen Taktik und Technik unter Kontrolle gebracht werden kann. Zusätzlich wurden auch weitere Themen in dieser heißen Übung eingebaut, die einem Atemschutzgeräteträger im Einsatz ständig begegnen, wie bspw. körperlicher und zeitlicher Stress, Hitze, richtige Handhabung des Gerätes…usw. Nach dem erfolgreich abgeschlossenem Übungsszenario und „Brand aus“ wurde noch im Kreise der Teilnehmer sehr angeregt über die erlangten Eindrücke diskutiert.
Da es in der heutigen Zeit zum Glück eher selten zu Bränden kommt, ist es jedoch umso wichtiger auch sehr realitätsnahe zu üben, um den Respekt vor dem Feuer nicht zu verlieren und für den Ernstfall gewappnet zu sein. Denn jeder möchte natürlich heil aus den Einsätzen und zu seiner Familie zurück kehren.
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